Nach dem 5. schnellsten Zeitfahren reichte es abschließend für den 8. Rang im Finale

Nach Ernüchterung in Hamburg mit einem enttäuschenden 11. Platz hatten die Rhein-Ruhr-Sprinter vor Münster ordentlich Frust im Bauch. Endlich sollten die eigenen Erwartungen erfüllt werden mit dem Ziel nicht wieder in den Rennen um die letzten vier Plätze gefangen zu werden. Die Mannschaft war für das Erreichen dieses Ziels gut gerüstet und konnte in nahezu bester Besetzung an den Start gehen. Mit Miriam Höner konnte zudem eine erfahrene Steuerfrau als Ersatz für die beruflich verhinderte Stammsteuerfrau Leoni Lier organisiert werden.

Wie in Hamburg durfte unser Team aus Duisburg und Düsseldorf die Rennen am Samstagmorgen um 11 Uhr mit dem ersten Zeitfahren eröffnen. Als Gegner war dieses Mal der Achter aus Rüdersdorf/Pirna ausgelost worden. Wie in Hamburg nutze der Rhein-Ruhr-Sprinter das Rennen gegen dieses starke Team, hielt gegen, verlor nur knapp mit einem Luftkasten und konnte so mit einer für schnellen Zeit den 5. Platz des Zeitfahrens belegen (00:54.66). 

Diese Platzierung ließ hoffen und bescherte im Achtelfinale die angestammten Besitzer dieses Platzes aus Hameln als Gegner. Doch im Vergleich zum Zeitfahren war der Duisburger-Achter die entscheidenden Zehntelekunden langsamer, was zu einer knappen Niederlage führte (Hameln 00:55.50). Kleines „Trostpflaster“: Immerhin war die Zeit (00:55.87) schnell genug um endlich nicht in die unteren vier Plätze abzurutschen. 

Im Viertelfinale wartete der starke Achter und Tabellenzweiter aus Minden. Trotz eines guten Rennens (00:56.23) konnte dieses Team nicht geschlagen werden (00:55.48). So war eine Revanche gegen Hameln im Halbfinale möglich, die gegen Witten ebenfalls ihr Viertelfinale verloren hatten. Mit frischen Kräften durch Auswechselung gestärkt konnte jedoch leider auch dieses Rennen nicht gewonnen werden (00:56.85 vs. 00:57.32). Abschließend stand somit das Rennen um Platz 7 gegen den Waldsee 8er an. Der befreundete Achter sollte an diesem Renntag nun endlich geschlagen werden nachdem im letzten Jahr fast jedes dieser Duelle gewonnen wurde. Doch erneut hatten die Jungs aus dem Süden knapp (00:57.40) die Nase vor dem Team von Rhein und Ruhr (00:58.07). Es blieb Platz 8, immer noch das beste bisherige Saisonergebnis und ein Fortschritt auf dem Weg zur anvisierten Platzierung. „Das Team kann mit allen Rennen zufrieden sein“ so Sven Wessel, Teamleiter. Trotzdem muss nun in der Sommerpause vor allem versucht werden, dass konstanter schnelle Rennen möglich werden.  

 

Text: Moritz Pilaski

 

DuRV: Henning Spreckelmeyer, Marcel Leleux, Johannes Mersmann, Moritz Pilaski, Alexander Roos, Sven Wessel, Fritz Schmack, Felix Kexel, Isaiah McDaniel, Christoph Rothkamm, Stefan Wallat

WSVD: Phil Uschmann, Lukas Klapheck,

Steuerfrau: Miriam Höner Teamleiter:   Sven Wessel Trainer: Tobias Weysters

 

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